Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

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Basics Interface 19

Im Sommersemester 2019 habe ich mich dazu entschieden erste Fähigkeiten im Bereich des Interface Designs zu entwickeln. Abwechselnd in Einzel- und Gruppenarbeit wurden sehr vielfältige Aufgabenstellungen bearbeitet, bei denen jedes Detail den Unterschied machen kann.

Digitales Buch

Die Aufgabe war es ein Lieblingsbuch zu digitalisieren und somit eine gut strukturierte, lesefreundliche App zu sketchen, die großen Wert auf passende Typografie und Textfluss legt. Ich und Kenny haben uns hierbei für das Buch „Von seltenen Vögeln“ von Anita Albus entschieden, welches durch seine fast schon wissenschaftliche Aufarbeitung ausgestorbener bzw. gefährdeter Vogelarten bedrückend an die Misserfolge der Menschheit erinnert. Unterstützend dazu sind immer wieder eindrucksvolle Illustrationen verschiedener BiologInnen und KünstlerInnen abgebildet. 
Genau diese wollten wir nicht vernachlässigen und vielmehr zum Leseanreiz nutzen, weshalb sie möglichst auffällig in den Lesefluss integriert wurden.

Klangbild

In der Einzelaufgabe habe ich einen sehr interessanten Sound erwischt, den ich für's Erste vollkommen falsch einschätzte. Aus meiner sehr eigenwilligen Interpretation war die eines Tischkickers. Genau das mündete glücklicherweise in der finalen Darstellung, bei der die immer wieder auftretenden Holzschläge durch ihre Intensität und der entsprechenden Zeit zwischen den Schlägen in Strahlen dargestellt werden. Dabei bin ich intuitiv als auch wissenschaftlich vorgegangen was Richtungswechsel und konkrete Anordnung der Strahlen entlang der beiden Zeitachsen betrifft.

GUI

Für diesen Bereich innerhalb des Kurses habe ich zusammen mit meinem Projektpartner Linus viel Zeit investiert, die sich in den unterschiedlichsten Ideen manifestierte. Unsere ersten Anläufe trafen dabei auf berechtigte Kritik - so zogen wir uns relativ schnell aus dem „Sperrmüll-fürs-Basteln-und-Produktdesignen-finden-und-melden“-Business zurück. Stattdessen wollten wir eine App schaffen, die es erlaubt einfach Harmonien zu finden, indem zufällig generierte Akkorde in einer selbst festgelegten oder ebenfalls zufällig ausgewählten Abfolge abgespielt werden. Damit sollen Künstler aus dem kreativen Tiefschlaf geweckt werden. Denn egal wie schräg die Töne auch klingen, irgendwas wird die Aufmerksamkeit des geübten Musikers schon auf sich lenken. 

Dabei alle relevanten Guidelines des Material-Designs anzuwenden war intensiv aber durchaus belohnend, was sich am End unserer langen Odyssee im Interface und unseren Gesichtern widerspiegelte.

1000 Worte

Komplexe Sachverhalte vermag man zwar in 1000 Worten zu beschreiben - bei 1000 Pixeln wird es schwieriger. Zum Glück hatten wir etwas mehr Fläche zur Verfügung und somit fiel mir nach der Themenwahl eigentlich nichts mehr schwer, außer die Zeit zu finden dem beschriebenen Prozess gerecht zu werden. Um was es geht, könnt ihr hoffentlich selbst erkennen - sonst hab ich keinen guten Job gemacht!

Ein Projekt von

Fachgruppe

Interfacedesign

Art des Projekts

Studienarbeit im Grundstudium

Betreuung

Prof. Boris Müller

Zugehöriger Workspace

Basics Interface 19|01

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2019

Keywords

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