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Das Dojo in der Kronenmattenstraße

Das Dojo in der Kronenmattenstraße

Konzeption, Entwurf und Gestaltung eines (interviewbasierten) dokumentarischen Animationsfilms.

Creative Brief

Autor*in/Produzent*in:

Serani Muthunayake und Richard Rittel

Format: In welchem Format wird erzählt?

-Ein interview basierter, animierter Dokumentarfilm

Für wen ist er gedacht?

-Vereinsmitglieder des Dojos

-Kampfsport interessierte

-Für Menschen ohne Berührungspunkte mit Kampfsport, um einen Einblick in die Welt zu verschaffen

Dauer?

3-5 Minuten

Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Beitrag?

Das bewusst sein bei Menschen zu wecken, dass man nicht nur Menschen sondern auch Orte Vermissen kann.

Jahr:

2025

Tone

Nostalgisch, Emotional, Lustig, Warm, Herzlich

Plot

-Die Rekonstruktion einer Kampfsport-Halle, die viele Vereinsmitglieder geprägt und begleitet hat

-Vereinsmitglieder rekonstruieren durch ihre Erzählungen eine kampfsport-halle, die nach fast 20 Jahren bestand, abgerissen wurde

Elevator Pitch

Dieser animierte Rückblick versammelt ehemalige Mitglieder des Enshin Dojos, die sich an einen Ort erinnern, der sie über viele Jahre begleitet hat – ein Raum voller Wiedererkennungsmerkmale.

Der Beitrag zeigt, dass man nicht nur Menschen, sondern auch Orte vermissen kann und dass es etwas Schönes hat, diese Erinnerungen lebendig zu halten; vor allem wenn es sie nicht mehr gibt.

Story Structure

Der Geruch nach Räucherstäbchen, Schweiß, alten Judomatten und Schwarztee standen konstant in der Luft.

Es gibt keinen Ort den ich mehr vermisse als diesen und wenn ich meine Augen schließe bin ich dort.

Auf den massiven Holzstühlen im Durchgang vor den Spiegeln, während die Erwachsenen jab, cross, ausweichen, hook, hook, abtauchen, abtauchen üben und sich zwischendrin den Schweiß von der Stirn abwischen, warte ich darauf nach Hause, mein zweites Zuhause, gehen zu können.

Ich schaue zu wie mein Vater laut bis zehn zählt und ein paar Jungs ermahnt.

Trotz des Wartens wurde es dort nie langweilig und wenn auch wenn es fast dazu kam, konnte ich mir das billige Kopierpapier aus dem Büro meines Vaters schnappen und wild drauflosmalen.

Die Bilder hing er meist außen an seine Bürotür, wo sie alle sehen konnten.

Ich liebte es dort meine und die Bilder der anderen Kinder zu betrachten.

Es war ein zweites Zuhause; oder eher ein erstes Zuhause.

Sekunden, Minuten, Stunden und Tage verbrachten wir im Dojo.

Heiße unaushaltbare und Füße-abfrierende eiskalte Trainingstage prägten die Jahre in der Kronenmattenstraße.

Interviewfragen

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Storyboard

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Animatic

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Keine Angabe

Betreuer_in

foto: Prof. Klaus Dufke

Zugehöriger Workspace

ms20 | der dokumentarische Animationsfilm

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2025 / 2026