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Ruhe - Semesterprojekt

Mein Semesterprojekt handelt von der Flucht vor dem Lärm und der Hektik, die in einer Großstadt herrschen. Eine Flucht in die Natur und der meditativen Kraft des Wanderns.

Erste Idee

Meine erste Idee war ein Interviewformat. Ich hatte in der Zeitung gelesen, dass meine einstige Lieblingskneipe in Charlottenburg wegen einer Nachbarschaftsklage schließen musste.

Dazu wollte ich mehr wissen und schob Interviews zu dem Thema an, in dem beide Seiten zu Worte kommen.

Zwischenpräsentation - Konzept und Moodboard

Ein Moodboard, Logline und Interviewfragen hatte ich schon vorbereitet und in der ersten Zwischenpräsentation vorgestellt.

Bildschirmfoto 2025-09-30 um 21.31.07.pngBildschirmfoto 2025-09-30 um 21.31.07.png

Zwischenpräsentation .pdf PDF Zwischenpräsentation .pdf

Die Zusage der Kneipenbesitzerin hatte ich bereits und auch einige Straßenszenen hatte ich schon gedreht. Leider gestaltete der Austausch mit den Klägern schwierig und geriet ins Stocken. Nach anfänglichem Interesse ebbte dies langsam ab.

Backup - Idee

Meine zweite Idee, die ich im Hinterkopf hatte war, ein Video von meiner jährlichen Wanderung quer durch Deutschland zu machen und diese zu dokumentieren. 

Ich gehe jedes Jahr ein paar Tage in die Natur wandern, um zur Ruhe zu kommen. So wurde diese Nebenidee kurzerhand zum Hauptprojekt.

Equipment

Ich nahm ein Gimble und ein kleine Teleskopstange mit. Zum Filmen nahm ich mein iPhone 13 mit einer 1080p HD Kamera mit, welche auf 60 fps kommt.

Handyaufnahme_des_Sonnenuntergangs_als_Zeitraffer_20200909_DSC3277.jpgHandyaufnahme_des_Sonnenuntergangs_als_Zeitraffer_20200909_DSC3277.jpg

Durchführung

Ich machte meine Aufnahmen während des Weges, so dass ich letztendlich auf ca. 50 Minuten Material kam.  Nach dem Schneiden erstellte ich dann ein Film von 5 Minuten.   

Es war nicht immer unkompliziert, da ich auf dem Weg ohne Unterstützung filmen musste. Einige Einstellungen mussten mehrmals gedreht werden, weil z.B. das Stativ auf dem Weg unbemerkt umkippte oder Ähnliches. 

Glücklicherweise war ich wirklich komplett alleine in der Natur. Ich konnte manche Szenen ungestört mehrmals drehen. 

Außer, ich befand mich im Unterholz. Da war eine Umkehr oft schwierig bis unmöglich.

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Learnings

Mein Learning war, dass man vor allem bei Einzelprojekten einfach irgendwann anfangen muss. Und dass man, wie in meinem Fall, einen Plan B haben sollte. 

Abgesehen davon, ist eine gute Vorbereitung und zumindest richtiges Equipment unabdingbar. 

Der Schnitt und vor allem der Ton nimmt viel Zeit bei einem Filmprojekt ein. 

Vor allem: Lieber Einstellungen zu oft filmen als zu wenig. Selbst bei fast einer Stunde Material sind einige Szenen nicht so vorhanden, wie ich sie gebraucht hätte. Man wirft wirklich viel weg.

Reflexion

Alles in Allem war dieser Werkstattkurs sehr interessant und informativer als gedacht. Wir hatten, nicht zuletzt aufgrund der guten Ausstattung der FHP, viele Möglichkeiten und konnten uns in in unseren Ideen frei entfalten.

Durch Jan hatten wir stets einen guten Ansprechpartner, der uns wirklich bei allem helfen konnte und immer zu erreichen war. Ich habe die Kontaktaufnahme als sehr unkompliziert wahrgenommen und war froh, ihn als Dozent in diesem Kurs zu haben. Er hat immer guten Input gegeben, ohne Druck auszuüben.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Werkstattpraxis

Art des Projekts

Keine Angabe

Zugehöriger Workspace

Audio-/Videowerkstatt: Einführung in das audio-visuelle Arbeiten »№19 – SINN/FREI/COLLAGE«

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2025 / 2026