Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam mehr erfahren

better together: die Ausstellung

Der Kurs »Better Together – reimagining collaboration« beschäftigte sich intensiv mit dem Thema kreativer Zusammenarbeit. In kollektiven Workshops und Interviews mit Kreativen sammelten wir gemeinsam Material und widmeten uns der Frage, wie wir diese vielen verschiedenen Perspektiven und Ideen stimmig in ein Format übersetzen können. Dieses Projekt dokumentiert die Ausstellungsgestaltung im Rahmen der Werkschau 2025 von Lea Lemke, Annika Ehritt, Maite Buhr und Linnea von Schönermark.

1. Materialsammlung

Eine kleiner Einblick in die kollektiven Workshops, als wir gemeinsam sowohl visuelles Material erarbeitet als auch die Werte der Zusammenarbeit für uns definiert haben. Dieses wurde von uns gesichtet und für die Ausstellung kuratiert.

Lea_Kollektiv Sandwich.pngLea_Kollektiv Sandwich.png
IMG_20250804_135542_edit_398358194896506.jpgIMG_20250804_135542_edit_398358194896506.jpg
meine menschen .jpgmeine menschen .jpg
Bildschirmfoto 2025-08-08 um 11.44.39.pngBildschirmfoto 2025-08-08 um 11.44.39.png
Collage Gif 5.pngCollage Gif 5.png

2. Konzept Ausstellung

Schon früh im Semester begannen wir, unsere Gedanken zur Ausstellung im digitalen Raum zu sammeln. In unserem Miro-Board bündelten wir erste Ideen, recherchierten nach Materialien und Ausstellungsbeispielen, hielten Maße fest und simulierten verschiedene Raumlayouts mit dem Ziel:

Wie können wir den Besucher*innen der Werkschau das Gefühl von Zusammenarbeit vermitteln und gleichzeitig die im Kurs entstandenen Produkte präsentieren? 


Raumplanung

250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken3.jpg250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken3.jpg

250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken5.jpg250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken5.jpg

250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken.jpg250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken.jpg
250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken2.jpg250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken2.jpg

250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken4.jpg250728_Ausstellung_Dokumentation_Grafiken4.jpg

Abschlusspräsentation

Ausstellung_Abschlusspräsentation_Maite_Linea_Lea_Annika.pdf PDF Ausstellung_Abschlusspräsentation_Maite_Linea_Lea_Annika.pdf

3. Produktion: ein intensiver Prozess

Parallel zur inhaltlichen und gestalterischen Arbeit führten wir einen Kalender und eine Liste wo wir unsere Orga nach Verantwortlichkeiten untereinander aufteilten. Da wir nicht alle immer vor Ort sein konnten, war es wichtig vorher abzustimmen, wer was beisteuern kann.

Ein großer Teil unserer Arbeit lag in der praktischen und gestalterischen Umsetzung. Auf der Liste führten wir auch auf welches Material wir benötigten und rechneten unsere Ausgaben zusammen.

Maite gestaltete unsere „Hauptplatte“ und half bei der Erstellung der Vektoren für unsere Collage. Annika legte die Layouts für die Zitate an und Linnea fügte die Glyphen zu den Platten hinzu und gestaltete die Hintergründe. Lea beschäftigte sich mit der Materialcollage, die sich als sehr zeitintensiv entpuppte. Das Anlegen der einzelnen Formate (A4, A5 und A6) auf A4 war super mühselig, da wir über 200 Bilder und Vektoren erzeugt hatten. 

Laut unseres Zeitplans ging es nach dem Druck und Zuschnitt der Collage an den Siebdruck der Platten. Wir haben ursprünglich mit 5 Zitaten, einer „Better together“ und einer „Fotoplatte“ geplant, da es aber Unstimmigkeiten bzgl. der Platten gab, die Größen nochmal spontan angepasst werden mussten und die Kosten der Siebdruckfolie immer höher wurden, haben wir uns entschiedenen etwas zu reduzieren.

Probeaufbau und Testings

Nachdem wir Skizzen und Renderings angefertigt haben, wurde getestet, wie die Objekte im Raum wirken. Dazu haben wir einen Probeaufbau durchgeführt, um die Positionierung festzulegen. Außerdem haben wir verschieden Fragestellung für die Collab Posters im Kurs getestet, um heraus zu finden, welche am besten verstanden werden.

Durch den Probeaufbau konnten wir außerdem sehr genau herausfinden, welche Materialien, Objekte und Werkzeuge wie z. B. eine Leiter wir für den Aufbau brauchen. Außerdem konnten wir so einschätzen, wie viel Zeit wir für den Aufbau benötigen.

WhatsApp Image 2025-06-20 at 11.54 Kopie.jpgWhatsApp Image 2025-06-20 at 11.54 Kopie.jpg
WhatsApp Image 2025-06-20 at 11.54.59 (2).jpegWhatsApp Image 2025-06-20 at 11.54.59 (2).jpeg
WhatsApp Image 2025-06-20 at 11.54.59 (1).jpegWhatsApp Image 2025-06-20 at 11.54.59 (1).jpeg
01D804E5-A4E6-4EE5-9FD1-B97FE16B0545.jpeg01D804E5-A4E6-4EE5-9FD1-B97FE16B0545.jpeg
WhatsApp Image 2025-06-20 at 15.36.54.jpegWhatsApp Image 2025-06-20 at 15.36.54.jpeg

Siebdruck auf Pressholzplatten

Das Siebdrucken war für uns alle eine Challenge, weil die großen Formate teilweise auf 2 Siebe aufgeteilt und zurechtgelegt, geschnitten und angepasst werden mussten. Damit die Siebe belichtet werden konnten, musste sichergegangen werden, dass das Motiv mittig ist und links und rechts genügend Abstand zum Rahmen besteht. War das Sieb erstmal beschichtet, belichtet und ausgespült hatten wir genau einen Versuch für jede Platte. Um Fehler frühzeitig zu erkennen, druckten wir deshalb auch auf Papier.

Im Prozess haben wir erkannt das, dass Handling der großen Platten und Siebe körperlich sehr anstrengend ist und mehr Zeit in Anspruch nahm als geplant. Währenddessen erfuhren wir außerdem, dass nicht genügend Belichter Folie vorrätig war.

Um Zeit und Material zu sparen, mussten wir improvisieren. Wir entschieden ein Glyphenpattern für alle Motive zu verwenden, veränderten das Format von einem Motiv und nutzen für die Belichtung der Siebe Papier statt Folie. Das hatte für uns den Vorteil, dass wir die Materialkosten von knapp 90,00 € für Folie auf ca. 20,00 € für Papier senken konnten. Außerdem ist der Druck auf Papier nachhaltiger als der auf Folie.

Ingesamt verbrachten wir 3 sehr lange Tage in der Werkstatt, um die Motive auf die Platten zu drucken.

Hier ein paar Eindrücke in den Prozess:

2.JPG2.JPG
3.JPG3.JPG
4.JPG4.JPG
5.99.JPG5.99.JPG
5.JPG5.JPG
5.9.JPG5.9.JPG
7.JPG7.JPG
6.JPG6.JPG
8.JPG8.JPG
9.5.JPG9.5.JPG
9.JPG9.JPG
10.JPG10.JPG
1.JPG1.JPG

4. Die Ausstellung

Wir haben mit der Ausstellung das Ziel verfolgt, einen einladenden Raum zu schaffen, der das im Kurs erarbeitete Verständnis von Zusammenarbeit widerspiegelt. Nachfolgend werden Impressionen der Ausstellung gezeigt.

1_IMG_3466-Bearbeitet-2.jpg1_IMG_3466-Bearbeitet-2.jpg
1_IMG-20250720-WA0075-Bearbeitet.jpg1_IMG-20250720-WA0075-Bearbeitet.jpg

Zitatplatten

Wir entschieden uns dafür das Textmaterial auf Holzplatten im Raum zu platzieren. Die Zitate aus den Interviews mit den Studios und Kreativen, die zu ihrer Zusammenarbeit befragt wurden, sollten für das richtige Setting und für die richtige Atmosphäre der Ausstellung sorgen. Dazu gab es noch zwei gesonderte Platten, wobei eine als »Cover« der Ausstellung fungierte und die andere alle Kursteilnehmer zeigte. Als Gestaltungselement dienten unsere, in einem Workshop von Gwendolyn erarbeiteten, Kollektoglyphen. Die Fotos zeigen, dass die Wirkung und das Aussehen der Platten unseren Mock-ups ziemlich nahe kommt und sich unsere gute Vorbereitung gelohnt hat.

6_IMG-20250720-WA0088-Bearbeitet.jpg6_IMG-20250720-WA0088-Bearbeitet.jpg
6_IMG_4092-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg6_IMG_4092-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg
6_IMG_3394_ae-Bearbeitet.jpg6_IMG_3394_ae-Bearbeitet.jpg
6_MG_8078-Bearbeitet.jpg6_MG_8078-Bearbeitet.jpg
6_IMG_3414_ae-Bearbeitet.jpg6_IMG_3414_ae-Bearbeitet.jpg
6_IMG-20250720-WA0092-Bearbeitet.jpg6_IMG-20250720-WA0092-Bearbeitet.jpg
6_IMG_3457-Bearbeitet.jpg6_IMG_3457-Bearbeitet.jpg
6_IMG-20250720-WA0077-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg6_IMG-20250720-WA0077-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg

Collab Posters

Ebenso war es unser Wunsch, die Besucher*innen Zusammenarbeit erleben zu lassen. Daher entwickelten wir die Station »Collab Posters«, inspiriert vom »Conditional Design Workbook«.

Zwei Aufgaben sollten die Besucher*innen der Werkschau dazu einladen, gemeinsam Poster zu gestalten. Die Fragen orientierten sich natürlich am Thema Zusammenarbeit und sollten anders als üblich grafisch beantwortet werden. Auf folgende Fragen konnten die Besucher*innen reagieren: 

Frage 1

Wie viele Leute machen für dich die ideale Gruppengröße aus?
Zeichne dementsprechend viele Linien von einem Punkt ausgehend. Wenn vorhanden, verbinde deine Linien mit anderen freistehenden Linien.

Frage 2

Arbeitest du lieber in Räumen oder in der Natur? 

Wenn du lieber innen arbeitest, male eine beliebige geometrische Form. Wenn du lieber im Freien arbeitest, male eine beliebige organische Form. Die Formen
dürfen sich überschneiden.

2_IMG_3464-Bearbeitet.jpg2_IMG_3464-Bearbeitet.jpg
2_IMG_4088.jpg2_IMG_4088.jpg
2_IMG_3389_ae.jpg2_IMG_3389_ae.jpg
2_IMG-20250720-WA0076.jpg2_IMG-20250720-WA0076.jpg
2_IMG-20250720-WA0087-Bearbeitet.jpg2_IMG-20250720-WA0087-Bearbeitet.jpg
2_IMG_3386_ae.jpg2_IMG_3386_ae.jpg
2_Lea-Bearbeitet.jpg2_Lea-Bearbeitet.jpg
2_MG_8079.jpg2_MG_8079.jpg

Collage

Um den Besucher*innen ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie viele verschiedene Perspektiven, Gedanken und Konzepte in den Workshops aufeinander trafen und was unser Verständnis von Zusammenarbeit ist, wählten wir das Format der Collage auf der Pinnwand. Ebenso liefert die Collage einen dokumentarischen Einblick in die Zusammenarbeit während des Kurses – die Dokufotos sind mit ihrem gesonderten Format in A4 hervorgehoben, während die restlichen Elemente in A5 und A6 gedruckt wurden. Um alle 225 Elemente stimmig zu vereinen und auch aus finanziellen Gründen, druckten wir alle Bilder in schwarz-weiß. Lediglich eine Auswahl druckten wir auf farbigem Papier als Blickfang.

7_IMG_3439.jpg7_IMG_3439.jpg
7_IMG_3474-Bearbeitet.jpg7_IMG_3474-Bearbeitet.jpg
7_IMG-20250720-WA0082-Bearbeitet-2.jpg7_IMG-20250720-WA0082-Bearbeitet-2.jpg
7_IMG_3434.jpg7_IMG_3434.jpg
7_IMG_3436.jpg7_IMG_3436.jpg
7_IMG-20250720-WA0081.jpg7_IMG-20250720-WA0081.jpg
7_IMG-20250720-WA0078.jpg7_IMG-20250720-WA0078.jpg
7_IMG-20250720-WA0062-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg7_IMG-20250720-WA0062-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg
7_IMG_3432.jpg7_IMG_3432.jpg

Weitere Ausstellungsbeiträge aus dem Kurs

In Absprache mit den anderen Gruppen fanden wir geeignete Wege ihre verschiedenen Ergebnisse zu präsentieren:

Die Publikation auf einem weißen Podest; unser Fanschal frei hängend, damit beide Seiten sichtbar sind, vor der Mitwirkendenplatte; der Safer Space von »Sticking Together« mit dem dazugehörigen Dokumentationsvideo; zwei Stationen mit iMacs für die Website und die interaktive Transit Data Website, sowie die Beamerprojektion von dem Zusatzprojekt zu »Transit Data«.

Kursprojekt: Sticking Together

5_IMG_3441-Bearbeitet.jpg5_IMG_3441-Bearbeitet.jpg
5_IMG_3422.jpg5_IMG_3422.jpg
IMG-20250720-WA0085-Bearbeitet-Bearbeitet.jpgIMG-20250720-WA0085-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg
5_IMG_3392_ae.jpg5_IMG_3392_ae.jpg
5_MG_8098.jpg5_MG_8098.jpg
IMG_3459.jpgIMG_3459.jpg

Gruppe: Buch

4_IMG_3453-Bearbeitet.jpg4_IMG_3453-Bearbeitet.jpg
4_IMG-20250720-WA0086.jpg4_IMG-20250720-WA0086.jpg
4_MG_8166.jpg4_MG_8166.jpg
4_IMG_3409-Bearbeitet.jpg4_IMG_3409-Bearbeitet.jpg
4_IMG_3396_ae.jpg4_IMG_3396_ae.jpg
4_MG_8161.jpg4_MG_8161.jpg

Präsentation der  Archiv-Website und der Transit Data Gruppe

3_IMG_3390_ae-Bearbeitet.jpg3_IMG_3390_ae-Bearbeitet.jpg
3_MG_8091.jpg3_MG_8091.jpg
3_IMG-20250720-WA0055-Bearbeitet.jpg3_IMG-20250720-WA0055-Bearbeitet.jpg
3_IMG_3471-Bearbeitet.jpg3_IMG_3471-Bearbeitet.jpg
3_MG_8128-Bearbeitet.jpg3_MG_8128-Bearbeitet.jpg

Fanschal

IMG_4092-Bearbeitet-Bearbeitet.jpgIMG_4092-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg

Video der gesamten Ausstellung

5. Reflexion

Linnea 

Ich habe in diesem Projekt nicht nur gestalterisch etwas dazugelernt, sondern auch ganz praktisch: Wie wichtig gutes Zeitmanagement ist! Wie komplex eine Raumgestaltung sein kann und vor allem wie viel man bedenken muss: Man muss mit begrenzten Mitteln auskommen, spontan umentscheiden und dabei klar kommunizieren, wer für was zuständig ist. ich bin froh, dass wir uns so gut ergänzen konnten, da ich von der Projektplanung und dem konzeptionellen echt viel mitnehmen werde!

Rückblickend war der Aufbau der Ausstellung für mich eine intensive Mischung aus handwerklicher Arbeit, Teamflow und Stressresistenz. Es gab viele kleine und große Herausforderungen (technische, organisatorische, zeitliche). Besonders das Drucken hat sehr viel Zeit und Konzentration gefordert. Nichts durfte schiefgehen, da wir nur einen Versuch hatten (wir mussten uns die Platten sogar nachträglich noch zuschneiden lassen, da es zu Missverständnissen bzgl. der Nutzung gekommen ist). 

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass alles reibungslos lief, es war das Ergebnis von echt guter Zusammenarbeit, die auf Vertrauen basiert und sich nicht scheut die Hände schmutzig zu machen:)

Lea

Ich empfand die Zusammenarbeit als bereichernd. Insbesondere das gekonnte Ausspielen der Stärken jedes Einzelnen sorgte für einen flüssigeren Ablauf, da sich damit Stärken und Schwächen in der Gruppe die Waage hielten. Ebenso wurde für mich erneut umso deutlicher, wie wichtig Zeitmanagement und klare, offene Kommunikation untereinander ist, um Missverständnisse und Verwirrung zu vermeiden, da dies bei uns meiner Meinung nach gut geklappt hat. Unterstreichen möchte ich, dass das Commitment zur Zusammenarbeit eine elementare Rolle spielt, da man so hilfsbereit und achtsam gegenüber möglichen Hindernissen bleibt. Da ich beim Aufbau nicht dabei sein konnte und beim Abbau zum ersten Mal die fertige Ausstellung sah, hatte ich das Privileg vergleichen zu können, dass die Ausstellung genauso geworden ist, wie wir sie vorher geplant hatten. Das hat mich echt stolz gemacht. In der Zukunft würde ich gerne öfter in Gruppen arbeiten, da man Projekte angehen kann, die alleine so nicht möglich gewesen wären. Es wäre gut, wenn ich dann noch mutiger meine eigenen Ideen einbrächte.

Annika

Der Kurs „Better Together“ ist leider mein letzter Gestaltungskurs vor meiner Bachelorthesis. Im Laufe meines Studiums habe ich erkannt, dass ich lieber in Teams als alleine arbeite. In diesem Prozess bin ich in der Zusammenarbeit mit anderen Studierenden natürlich auch auf Hürden gestoßen und habe gelernt, dass eine ergiebige Zusammenarbeit kein Zufall, sondern ein durchdachter Prozess ist, der von vielen Faktoren beeinflusst wird. Aus dieser Motivation heraus habe ich den Kurs gewählt – und wurde nicht enttäuscht.

Durch die Warm-up-Aufgaben konnte ich mich, meine Bedürfnisse und mein Verhalten in Gruppen gezielt reflektieren und einordnen – ein wichtiges Learning für kommende Teams. Die Interviews, besonders das Interview mit Anja Lutz, an dem ich beteiligt war, haben meine Perspektive auf das Thema „Zusammenarbeit“ geschärft und die Umsetzung der Ausstellung hat im Team durch die gute Vorbereitung der Zusammenarbeit sehr flüssig funktioniert. Durch den Fokus auf Zusammenarbeit erschien mir auch die Atmosphäre im Kurs sehr entspannt und sensibel gegenüber allen Teilnehmer*innen.

Auf der gestalterischen Ebene konnte ich durch die vielfältigen, aktuellen und inspirierenden Inputs und Beispielen, die Susanne in den Kurs gebracht hat, mein grafisches Verständnis erweitern. Die Konzeption eines Raumkonzepts war eine schöne Erfahrung, die ich so im Studium noch nicht gemacht habe.

Alles in allem ein Kurs, der mit seinen vielfältigen Inhalten eine schöne Abrundung meiner Vorlesungszeit bildet und eine sehr schöne Zusammenarbeit.

Maite

Dieses Projekt war mein erstes Mal in der Welt der Ausstellungsgestaltung – und ich bin überrascht, wie viel Arbeit und Planung hinter einem fertigen Ausstellungsraum steckt. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung habe ich gelernt, wie viele Schritte notwendig sind: das Sichten und Auswählen von Materialien, organisatorische Absprachen und natürlich die gestalterische Arbeit. Besonders spannend war es zu sehen, wie aus vielen einzelnen Elementen am Ende ein zusammenhängendes Ganzes entsteht.

Die größte Herausforderung war für mich das Drucken der großformatigen Platten. Die Arbeit mit den großen Siebdruckrahmen hat zwar Spaß gemacht, aber der Zeitdruck und die Sorge, nicht rechtzeitig fertig zu werden, waren echt stressig.

Am Ende nehme ich nicht nur neues gestalterisches Wissen mit, sondern auch ein viel besseres Verständnis dafür, was nötig ist, um Ideen räumlich erfahrbar zu machen. Es war eine intensive, aber sehr lohnende Erfahrung!

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im zweiten Studienabschnitt

Betreuer_in

foto: Prof. Susanne Stahl

Zugehöriger Workspace

Better together — reimagining collaboration

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2025