In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In dem Kurs von Constanze Langer haben wir viele Tools und Techniken an die Hand bekommen, um als Endprodukt eine logisch aufgebaute App zu erstellen.
Erst transkribierten wir einen Podcast, der sich mit der Einflussnahme auf die Entscheidungsfindung von Personen befasste.
Ziel war es, aus einem gesprochenen Text die Kernaussagen herauszufiltern. Um daraus später etwaige Bedürfnisse zu entnehmen.
Schließlich brachte Constanze diverse Bücher mit, die sich rund um das Thema Ernährung und Sport drehten. Aus diesen Büchern sollte jeder Kursteilnehmer eins auswählen.
Die Gemeinsamkeit der Bücher war vor allem, dass fast bei allen Herr Dr. Ingo Froböse Autor oder Co-Autor war. Herr Dr. Fröbose ist Sportwissenschaftler und Ratgeberautor, dessen Bücher sich vornehmlich mit Ernährung beschäftigen.
Als Sportwissenschaftler wirkt er aber auch bei weiteren Büchern mit, die sein Fachgebiet abdecken. Ich wählte , den Ratgeber „Dumm kickt gut“, welches er zusammen mit Peter Grossmann geschrieben hat.
Als nächstes erstellten wir eine kurze Zusammenfassung des Buches.
Dann erstellten wir Moodboards und Mindmaps um die Kernaussagen des Buches herauszufiltern und uns Bedürfnisse vor Augen zu führen, die daraus entstehen. Wir fragten uns erstmals: Wie kann man den Mehrwert der Informationen bestimmen? Für welche Personengruppen wäre dieser Mehrwert interessant?
Nächster Schritt war die Erstellung einer Protopersona. Ich habe erstmals mit diesem Tool gearbeitet und war positiv überrascht. Mich faszinierte die einfache und kreative Herangehensweise an komplexe Gestaltungsprozesse.
Wir arbeiteten unsere ersten Ideen für eine App, die für unsere Protopersona Interessant sein könnte, direkt aus. Vorerst analog. Ich arbeitete zwischendrin auch mit Wireframes in Figma, weil mir Zeichnen und Schreiben etwas schwerfallen.
Ich wollte eine App erschaffen, die den Alltag in einem Büro mit lustigen Sprüchen, Fakten und Bewegungsübungen etwas auflockern soll. Zudem kann man einen groben Überblick über seine täglichen Routinen beim Essen oder auf dem Arbeitsweg bekommen. Im Optimalfall wird der Nutzer oder die Nutzerin auf schlechte Rotinen aufmerksam und ändert diese.
Die Funktionsweise sieht einen kurzen Anmeldungsprozess vor. Mittels KI wird ein Profil und ein Avatar erstellt.
Die Anwendung hat dann durchgängig eine Navigationsleiste. Man kommt leicht zu den Fakten und Sprüchen. Auch ein Button für zufällig ausgewählte Übungen ist vorgesehen.
Als durchgehendes Theme wählte ich Sterne, die je nach Verwendung leicht abgewandelt wurden. Dieses Theme blieb bis zum Endprototype in leichter Abwandlung bestehen.
Als letzten Schritt erdachte ich mir den Namen. OFX (Offix) ist eine Kombination aus Office und fit/fix. Es sollte etwas durcheinander und Konfus wirken, dennoch in sich schlüssig und logisch sein. Auch den Stern wollte ich ins Logo einbauen.
Diesen Prozess begleitete Constanze durchgehend. Auch in Einzelkonsultationen. Sie gab mir wertvolle Tipps und Denkanstöße. Ich empfand es als sehr angenehm, dass Sie stets als Ansprechpartner zur stelle war.
Parallel wurde in Figma geprototyped. Auch hier bekam ich gute Designideen und Input von Constanze.
Die Funktionsweise sieht einen kurzen Anmeldungsprozess vor. Mit den Daten wird ein Profil erstellt und mittels KI wird jedem Anwender oder jeder Anwenderin ein persönlicher Stern erstellt.
Die Applikation bekommt durchgängig eine Navigationsleiste.
Drückt man das Sternen-Icon, kommt man jederzeit in den Onboardingprozess zurück und kann von neuem Gefühle, Gewohnheiten und Routinen angeben. Der Profil - Stern wird dann wieder neu generiert.
Rechts daneben ist ein Button für zufällig ausgewählte Übungen vorgesehen.
Dann kommt der Home-Button. Mit diesem gelangt man immer zum Profil zurück.
Schließlich kommt ein Megaphon-Button für Fakten und Sprüche.
Auch ein Button für zufällig ausgewählte Übungen ist vorgesehen.
Man hat jederzeit die Möglichkeit die App zu verlassen. Im rechten, oberen Bildrand gibt es ein entsprechendes Icon.
Im Folgenden kann man Ausschnitte des Endprojekts sehen. Den kompletten Prototypen kann man unter dem unten stehenden Link betrachten. Man braucht dazu keinen Figma-Account.
Der Kurs von Constanze zeigte mir, wie Komplex und Aufwändig die Entwicklung einer App sein kann. Jedoch kann man den Weg erahnen, den App-Entwickler gehen müssen, um von einem vorgegebenen Thema mit kreativen Methoden zu einem Prototypen zu gelangen.
Mein wichtigstes Learning war, dass die Auseinandersetzung mit Themen, die man für sich vorerst nicht als interessant erachtet, sehr viel Spaß und Freude bereiten kann.
Umso befriedigender ist es, wenn man letztendlich zu einem guten Ergebnis kommt.