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WORKSHOP «MAPPING THE ARTEFACT»

In diesem workshop ging es um eine Zusammenführung von 3D Scans (polycam/metashape) und QGIS. Nach einer kurzen Einführung zum Scannen und zum Arbeitsprozess mit metashape (vorteile/nachteile), wurden Geodaten in einer Kartierung sichtbar gemacht, um mögliche experimentelle Ansätze zu entwickeln für eine Visualisierung.

3D OBJEKTSCAN UND KARTIERUNG

miro_board.pngmiro_board.png

LiDAR

Light Detection and Ranging

Ermöglicht die Entfernungsmessung zwischen Objekt und Fahrzeug. Das Prinzip beruht auf Lasersignalen, die in die Umgebung gesendet werden und deren Reflexion analysiert wird.

Reichweite mit dem Handy bis zu 5m

aber auch mittels scan durch Flugzeuge

Landschaftsbemessung

Geodesie

Geometrie

RADAR ist die Abkürzung für „Radio Detection and Ranging“ (Erkennung und Entfernungsmessung). Mit einem RADAR wird die Entfernung durch Funksignalen gemessen.

poly-snapshot 2.jpgpoly-snapshot 2.jpg

Photogrammetrie

**Während bei der Photogrammetrie eine Überlappung der Bilder von 60 bis 90 Prozent erforderlich ist, genügt bei LiDAR meist eine Überlappung der Fluglinien von 20 bis 30 Prozent** – die Datenerhebung mit LiDAR erfolgt also wesentlich schneller, aber zuweilen ungenauer.

light

Photogrammetrie

Zusammenrechnung Bilddaten durch Photografie

Aus Bilddaten werden Bezugspunkte genommen und eine dichte Punktwolke entsteht (Koordinaten)

Mesh mit Edges Faces Bilddaten werden anschließend darauf gemappt

im Prozess liegt Meshbuilding Texturrechnung

Objektgröße

Abstand

poly-snapshot 3.jpgpoly-snapshot 3.jpg

poly-snapshot.jpgpoly-snapshot.jpg

poly-snapshot 5.jpgpoly-snapshot 5.jpg

poly-snapshot 7.jpgpoly-snapshot 7.jpg
poly-snapshot 8.jpgpoly-snapshot 8.jpg
poly-snapshot 6.jpgpoly-snapshot 6.jpg

Hinweise zu Materialen

Kein Glas, keine Transparenzen (Porzellan)

hohe Opazität besser

Verschattung beachten

neutrales Licht besser für Anwendung in Blender

polycam vs. metashape

polycam

Distanz als Auschlusskriterium für Photogrammetrie

Fragmentierung, Geometriesierung der Oberfläche, Verfremdung/ Verzerrung, Deformationen,

Visualles Material

metashape

Fehlende Bilddaten im Nachgang nicht ersetzbar

Detailierung mehr gegeben

Erzeugung von großem Datenvolumina

Bildschirmfoto 2024-06-14 um 11.15.54.pngBildschirmfoto 2024-06-14 um 11.15.54.png

Workflow in metashape

align photos

build mesh

build panorama

build point cloud

build texture

batch process

Im Vergleich zu polycam kann bei metashape Einfluss genommen werden auf die Bildpunkte, um auch die Dateigröße zu verringern.

non destructive low poly modifier anzahl faces reduzieren um später bei qcis hochzuladen

Limitation bei metashape allerdings bei größeren Objekten

sapphire 3D, scanniverse, Rhino

mittels box trim oder lasso trim Objekt freistellen

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass für eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit QGIS mehr Zeit benötigt worden wäre. Als Workaround kann das Verwenden von einer in QGIS erstellen Karte, die als Untergrund bei Blender dient, nützlich sein.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Perspektiven und Social Skills

Art des Projekts

Forschungsprojekt

Betreuung

foto: Prof. Boris Müller foto: konstantin arnold

Zugehöriger Workspace

WORKSHOP «MAPPING THE ARTEFACT»

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2024