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Projektdokumentation Linnea von Schönermark

Projektdokumentation Linnea von Schönermark

1. Vorlesung „Kick-Off“

Kunst und Illustration

Kunst kann alles sein, was schöpferisch gestaltet wurde wie z.B. Grafiken, Fotografien, Bildhauerein, Architektur und Kunsthandwerk.

Illustrare = Erleuchten

Eine Illustration hingehen, stellt eine verbildlichte Erläuterung da, die meißtens mit einem Text in Beziehung steht.

Sie stellt nie ein mimetisches Bild da, was soviel bedeutet wie genau das wiedergeben, was der dazugehörige Text aussagt.

Stanislaw Lem

Stanislaw Lem war ein polnischer Schriftsteller, der durch seine Science Fiction Bücher berühmt wurde. Er schrieb bereits 1964 über mögliche Formen von künstlicher Intelligenz. die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine thematisiert er besonders. Der Illustrator Daniel Mróz unterstütze mit seinen feinliniegen perspektivischen Wunderländern Lems Werke.

In den 60gern begann Lem Abstand vom prägenden sozialistischen Weltbild zu nehmen und mehr als, wofür er heute bekannt ist, „kybernischer“ Satiriker aufzutreten.

Ein Beispiel dafür ist die deutsche ZDF Serie „Ijon Tichy: Raumpilot“, deren Vorbild Lems „Sterntagebüchern“ sind.

Außerdem verfasste er den Prosaband „Imaginäre Größe“, was ein philosophisches Werk ist, und Vorworte zu Lems eigenen noch nicht erschienenen Werken beinhaltet.

Lem prägte die Science Fiction Literatur wie kein anderer.

Science Fiction: ist eine technische und wissenschaftliche, spürbar ferne und fremde, alternative Welt. Z.B. Weltraum, Zeitreisen, Computer, Außerirdisches Leben.

Hausaufgabe: 30sek Vorstellungsvideo

2. Vorlesung

zu dieser Vorlesung sollten wir ein „graphic recording“ erstellen, da ich leider nicht anwesend war, führe ich das ganze schriftlich aus.

Illustration der Frühzeit

Sie war stark vom Glauben und der Kirche geprägt und beinhaltete hauptsächlich Darstellungen von Heiligen oder christlichen Bräuchen, da damals die meißte Kunst in Klöstern entstand.

Was kennzeichnet die damalige Kunst:

  • kaum oder keine Perspektive
  • Figuren sind ihrer Hierachie nach der Größe geordnet
  • Hauptfiguren tauchen im Mittelpunkt auf
  • Symbolbilder wie Lamm oder Fisch
  • Farben stehen für Heilige oder Eigenschaften derer. So stellt die Farbe Dunkelblau die heilige Mutter Maria dar.
  • keine realistischen Proportionen

Renaissance und Klassik

Renaissance = Wiedergeburt 

zwischen 1400 und 1620 stand die Kunst immer noch stark unter religiösem Einfluss. Sie begannen die Antike zu idealisieren und nachzuahmen. 

Wie auch in der Antike begannen die Menschen ihre Gesellschaftsordnung zu hinterfragen und der Kirche weniger Glauben zu schenken.

Nun stand der Humanismus im Vordergrund, welcher die Menschen zum nachdenken anregte und der Verstand immer mehr der Philosophie und Wissenschaften galt. 

So schöpften Illustratoren und Künstler ihre Inspiration aus der Wissenschaft; als großes Vorbild galt Leonardo DaVinci (1452-1519).

Auch Michael Angelo und Raffael zählen zu den bedeutendsten Malern der Renaissance.

Was kennzeichnet die Kunst in der Renaissance:

  • dynamische, idealisierte Körper
  • bedienen an dem fantastischem; z.B. der griechischen Mythologie
  • runde Proportionen und wallende Klamotten/Tücher
  • Symmetrie, goldener Schnitt und Kompositionen spielen eine Rolle

Mit der Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert, änderte sich einiges, da es nun möglich war Bücher in Massenproduktion zu drucken. Durch den enorm geringeren Zeitaufwand wurden die Bücher günstiger und standen dem Volk besser zur Verfügung, was sich auch in der Bildung bemerkbar machte. Die Buchillustrationen dienten als Werkzeug das Geschehen oder den wissenschaftlichen Input verständlicher zu machen. 
Ein Beispiel dafür ist der in 1515 geschaffene Holzschnitt „Rhinoceros“ von Albrecht Dürer.

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Hausaufgabe: Pareidolie

Gesichter.pdf PDF Gesichter.pdf

3. Vorlesung: 17. und 18. Jahrhundert

Industrialisierung und Französiche Revolution

Dank des Buchdrucks war es nun möglich Themenbereiche wie: Reise und Urlaub, Medizin, Naturwissenschaften, Dichtungen und Poesie aus dem Lateinischen zu übersetzen und zu vervielfältigen. 

Aber nicht nur Bücher wurden illustriert. Auch Atlanten, Lehrmaterial, Embleme, Flyer und Spielkarten. 

Später folgte dann die Zeitschriften- und Magazin- Illustration.

Meistens handelte es sich um Federzeichnungen, Holzschnitte oder Ornamente, die die Texte veranschaulichten, ergänzten, ausschmückten und zum deuten anregten.

Künstler wie William Blake (1757-1827) liesen sich nicht von den neuen Medien einengen und schufen weiterhin der wissenschaft ferne, fantastische und innovative Werke.

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Pity_by_William_Blake_1795.jpgPity_by_William_Blake_1795.jpg

Gustav Doré

der alte Matrose 1877

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Hausaufgabe: Roboter oder Drachen für den Risodruck

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sw2.pdf PDF sw2.pdf

Hausaufgabe: Cover für unser Roboter & Drachen Buch

4. und 5. Termin: Riso-Druck

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nach den zwei Riso-Terminen haben wir mit dem Theorie-Input weitergemacht.

6. Termin: Vorlesung zum 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert war das Zeitalter der Revolutionen. Durch die Aufklärung und nach dem Vorbild der französisichen Revolution 1789, erhoben sich die Völker Europas um für Menschenrechte und nationale Unabhängigkeit zu kämpfen. Da Erfindungen, Wissenschaft und Technik und Verstand des Einzelnen eine vorher nie dagewesene Rolle spielen, spielen im 19. Jahrhundert. viele verschiedene Gattungen eine Rolle.

als Stilepoche ist diese Zeit von Barrock bis zu Beginn der abstrakten Kunst einzuordnen.

  • Klassik 1770.1840
  • Romantik 1795-1840
  • Biedermeier 1815-1850
  • Realismus 1850-1900
  • Impressionismus 1870-1890
  • Jugendstil 1980-1910

Zeitschriften wurden populär und durch die unbegrenzt reproduzierbaren Holzschnitt und Lithografie Techniken, war es den Künstlern möglich ihre Illustrationen schneller an den Mann zu bringen. 

Durch die hohe Nachfrage, nicht nur nach Wissen, sondern auch nach Unterhaltung, entwickelten sich neue Bereiche wie z.B.

  • Bilderbogen
  • Kunstbücher
  • Reisealben
  • Karikaturserien
  • Mode
  • Nachrichten; besonders auf gesellschaftliche Tagesthemen wurde aufmerksam gemacht
  • Märchen
  • Sagen 
  • Folklore

Positivisten: Dinge die nur real sind, wenn sie wissenschaftlich zu begründen sind.

Stil-pluralismus: naturalismus, impressionismus etc. es ist schwer Zeiträume und regionen zu erkennen und einzuordnen.

Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818) von Caspar David Friedrich

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Vor allem Zeitschriften mit Erzählungen und Gedichten wie Pan (1895-1910 und 1910-1915) und Jugend (1896-1940) wurden bekannt. Welche später als wichtigste Organe des Jugendstils in Deutschland gelten würden.

Literarisch standen diesen der 1896 gegründeten Simplicissimus gegenüber, welche heute als Satirische Wochenzeitschrift bekannt ist.

Bekannte Zeichner waren:

- Thomas Theodor Heine

- Henry Bing

- Bruno Paul

- Josef Benedikt Engl

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Hausaufgabe: Moodboard für unsere Adaption des „Robotermärchens“ von Stanislaw Lem

die Roboter2.pdf PDF die Roboter2.pdf

Eigene Bilder, die mich inspiriert haben

mutterschiff.pdf PDF mutterschiff.pdf

abstrakte welt.pdf PDF abstrakte welt.pdf

astro boy 1.pdf PDF astro boy 1.pdf

7. Termin: Vorlesung 20. Jahrhundert

Ästhetisierung des Alltäglichen

Autokratie = Alleinherrschaft

im 21. Jahrhundert endet die Aufklärung, Kriege beginnen und kapitalistische Produktionsformen übernehmen die Oberhand. Während der Industrialisierung spielt besonders die Sozialfrage eine übergeordnete Rolle.

Die Stilepochen der Moderne, Postmoderne und dem Kubismus beginnen.

Merkmale

  • Abstrakte und Gegenstandliche Figuren/Formen
  • Grafisch und expressiv
  • Einheitliche Farben
  • aufgeben von Raum und Perspektive
  • Geometrische Formen
  • Licht

Bedeutende Künstler dieser Zeit

Oskar Kokoschka (1886-1980)

die trauernden Knaben

Oskar Kokoschka (1886-1980) 

die trauernden Knaben

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El Lissitzky (1890-1941)

Mit dem roten Keil schlage die Weißen

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Edward Hopper (1882-1967)

Nighthawks

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Rene Magritte (1898-1967)

Les valeurs personelles

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Pablo Picasso (1881-1873)

Le Reve- Der Traum

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Pablo Picasso  (1945-48) 

Le chants des mort

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8. Termin: Museumsbesuch

Am 8. Termin fand der Museumsbesuch zum Gropius Bau statt, wo wir uns die Esthers Bloom- ein Programm zu künstlicher Intelligenz angeschaut haben.

Als Hausaufgabe sollten wir unser Storyboard bzw. die Zwischenpräsentation vorbereiten.

9. Termin: Zwischenpräsentation der Ergebnisse

Textarbeit

- welche(s) sind deinen Schlüsselmomente, wichtigste Textzeilen? Was ist die Grundstimmung, wo liegt dein Focus?


- Wie wird der Text integriert: Ganzer Text auf einer reinen Textseite? Textausschnitte in der Illustration? Sprechblasen und Textarbeit aus der Grafik Novel? Nur wörtliche Rede? Nur einleitender oder situativer Text?


- Textarbeit: Welche Typo(variationen)? Grösse, Farbe, Ausrichtung etc. Handgeschriebener Text? Handlettering? 


Bildarbeit

-Welche Technik hast du gewählt und warum? Welche Farbwelt hast du gewählt und warum? Wie unterstützt sie seine Gesamtstimmung? Wie sieht sie in der konkreten Umsetzung aus, zeige uns mindestens 2 eigene Beispiele


- Wie integriert sich das Bild in den Text, welches Format, Ganzseitige Illustrationen, Splash Panels, Freisteller? 


- Inhaltliche Besonderheiten oder Konzepte: Welche Protagonisten kommen vor oder nicht vor, wie gehst du mit der Natur, der Technik um? Gibt es konzeptuelle Besonderheiten?

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Vorab: Ideen zur bildlichen Umsetzung

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bild 2.pdf PDF bild 2.pdf

Ein paar von meinen Fotos die ich für die Gestaltung verwenden möchte:

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10. & 11. Termin: Entwurfskorrekturen

12. Abschlusspräsentation

meine Adaption des „Robotermärchens“

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Das Cover habe ich aus schwarzer Pappe und bedrucktem Transparentpapier angefertigt. Die Bindung ist eine einfache 3-Loch Bindung mit einem Nylonfaden.

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Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Projekt-Tagebuch

Betreuer_in

foto: Prof. Lisa Bucher

Zugehöriger Workspace

DIE ROBOTER. Illustration zu Märchen von Stanislaw Lem

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2023 / 2024