Übung 1 Öl
Überbegriff Öl : Ihr fragt euch wahrscheinlich, was dieses Porträt mit Öl zu tun hat. Ich habe mich intensiver mit den Menschen in meinem Kiez beschäftigt – ich lebe in Schöneberg, wo die queere Szene besonders groß und lebendig ist. Leder spielt in Teilen dieser Community eine wichtige Rolle, und gutes Lederzubehör braucht die richtige Pflege mit Öl, um geschmeidig zu bleiben und nicht rissig oder brüchig zu werden. Das Porträt zeigt eine Person aus meiner Nachbarschaft, die mir in einem längeren Gespräch spannende Einblicke geben und mir dieses Thema näher bringen konnte.
Übung 2 Selbstporträt
Übung 3 Portraits
Strangers or not?
Übung 4 Planquadrat
Regenbogenkiez/ Luftblasen. Ich selber wohne auch in dem Kiez den ich zugeteilt bekommen habe. Es war total schön benachbarte Personen besser kennenzulernen.
Erste unfertige Konzept Idee
Meine ursprüngliche Idee war für ein Semester zu umfangreich, deshalb habe ich das Konzept gekürzt. Stattdessen habe ich mich auf die Zimmer konzentriert. Das hat teilweise mehr Emotionen hervorgebracht, als ich gedacht hätte.
Finales Konzept
Ich habe relativ schnell den roten Faden gefunden. Das war gut, denn so konnte ich mich anschließend auf Details konzentrieren. Meine Challenge war es, den unterschiedlichen Menschen zu vermitteln, dass sie ganz sie selbst sein sollen. Oft sind Menschen dann sehr zurückhaltend und wissen nicht, wohin mit sich. Am Ende ist es mir aber gelungen, zu jeder Person den richtigen Draht aufzubauen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.
Finale Foto serie
Hängung beim Rundgang
Reflexion
Im Kurs hat mir besonders die Herangehensweise gefallen: von den kleinen Hausaufgaben bis hin zur finalen Aufgabe. Manchmal hätte ich mir mehr Interaktion mit meinen Kommilitonen gewünscht, weil ich den Austausch oft sehr hilfreich finde. Zum Ende hin hat sich das aber verstärkt, was schön zu sehen war. Ich fand es toll, die Bildergebnisse der anderen zu sehen und mich darüber auszutauschen. Außerdem hat mir der Input von Goran selbst viel gebracht.
Ich hatte einige Punkte, auf die ich besonders geachtet habe, zum Beispiel genug Distanz zu halten und auf Licht und Schatten zu achten. Dabei habe ich mich richtig in Details vertieft, was am Ende meine Serie ausgemacht hat. Mit einem Menschen in einem neuen Raum zu arbeiten, war eine Challenge, die mich sehr weitergebracht hat.
Ich werde das Projekt „Echo„ weiterführen und daraus ein Langzeitprojekt machen. Im besten Fall fotografiere ich in fünf Jahren alle Kontakte erneut, um den Wandel der Zeit festzuhalten.