Spanten-Konstruktion
Diese Art des Zusammenfügens reiht die einzelnen Segmente gerade auf einer Schiene hintereinander auf. So greifen die Schienen und die einzelnen Segmente ineinander und stehen auf einer Fläche auf dem Boden. Die 1,5mm dicke einwellige Pappe eignete sich für diese Art am Besten, da zu Beginn erst kleine Modelle entstanden sind. Ein etwas gröberes Beispiel sieht man unten:
Bei den folgenden Objekten wollte ich die klaren Kanten sowie die Winkel in den Segmenten hervorheben und nutzte so eine 3mm doppelwellige Pappe.
Einen andere Möglichkeit, um die Segmente hintereinander anzuordnen ist, alle in einem einzelnen Stück Pappe zu befestigen. Dies schafft eine Optische stabile Basis und kann einen glatteren Übergang von den Segmenten in den Boden erzeugen.
Waffel-Konstruktion
Die Waffelkonstruktion ist die stabilste Verbindungstechnik, wobei Segmente kreuzweise miteinander verschränkt werden. Hier ist besonders auf die Maße bei den Spalten zu achten, da sonst starke Spannungen im Modell entstehen.
Rotationskörper
Die Rotationskörper werden durch mindestens zwei Teller mit radialen Einschnitten zusammengehalten. Die Bewegungen enstehen in einer Kreisbewegung, welche zusätzliche Dynamik hinzufügt. Mehrere identische Segmente können hier schon ein interessantes Objekt erzeugen. Mit anderen Details wie Fäden kann ebenfalls eine neue Struktur entstehen.
Für größere Objekte kann auch die 1,5mm Wellpappe genutzt werden, um Stabilität zu verleihen. In meinen Modellen hat die Kombination aus dünnem Karton für die Segmente mit 1,5mm Wellappe für die Teller am besten funktioniert.
Schnittmuster und Reflexion
Die Schnittmuster entstanden meist aus 3D-Modellen, welche ich in Rhino erstellt habe. Außnahme sind die Rotationskörper welche bei mir in Illustrator entstanden sind. Eine Bearbeitung war sowieso meist nötig, um kleinen Fehler zu beheben, wie Pfade zu schließen, damit der Lasercutter ordentlich arbeiten kann. Die Arbeit mit den unterschiedlichen Techniken war interessant und logisch aufeinander aufbauend, erfordert aber sorgfalt, da Fehler meist erst beim Zusammenstetzen auffallen.
Formen und Bewegungen auf verschiedene Arten einzufangen fand ich interessant, wobei mir besonders das Zusammensetzen der fertigen Objekte und Arrangieren zur Werkschau im Gedächtnis geblieben ist.