GLUCK
Das Geräusch kennt jeder
Bier ist tief in der Tradition verankert – genau darin liegt aber auch die Chance, bekannte Gestaltungskonzepte neu zu denken. Viele Biermarken greifen bis heute auf ähnliche gestalterische Elemente zurück und vermitteln vor allem Geschichte, Herkunft und Beständigkeit. Unser Ansatz verfolgt eine andere Richtung: Er stellt die Frage, wie ein Bier aussehen kann, das den Zeitgeist einer jüngeren Generation aufgreift, ohne den Bezug zum Produkt zu verlieren.
Durch eine zeitgemäße Formsprache und einen reduzierten, mutigen Gestaltungsansatz entsteht eine Marke, die bewusst mit Konventionen bricht und neue Perspektiven auf ein alltägliches Produkt eröffnet. Dabei soll das Bier nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern bereits durch seine Gestaltung Neugier wecken, Gespräche anstoßen und Menschen zusammenbringen. Die Flasche wird so zum ersten Berührungspunkt mit einer Marke, die Gemeinschaft, Kreativität und Interaktion in den Mittelpunkt stellt.
Inspiration
Mehr als nur ein Schluck
An wen richtet sich „GLUCK“?
Gluck richtet sich an junge, designaffine Menschen, die Wert auf Kreativität, Gemeinschaft und gemeinsame Erlebnisse legen. Besonders spricht die Marke ein urbanes Umfeld an, in dem Gestaltung, Individualität und soziale Interaktion Teil des Alltags sind. Das Bier versteht sich nicht nur als Getränk, sondern als Anlass, Menschen zu verbinden und miteinander ins Gespräch zu bringen.
Warum „GLUCK“?
„Gluck“ ist Lautmalerei – genau der Klang, den ein gutes Bier beim Einschenken und Genießen macht. Kurz, einprägsam und mit einem Augenzwinkern erinnert der Name an einen erfrischenden Schluck und den unverwechselbaren Moment, wenn das Bier ins Glas gluckert.
Warum dieses Design?
Das Flaschendesign setzt bewusst einen Kontrast zu klassischen Bieretiketten. Während traditionelle Biermarken häufig mit Wappen, Illustrationen, Goldtönen und historischen Schriften arbeiten, reduziert sich das Etikett auf das Wesentliche: schwarz, weiß und eine klare Groteskschrift. Diese Gestaltung wirkt modern, selbstbewusst und zeitlos und lenkt den Fokus auf den Namen und die Identität des Produkts, statt auf dekorative Elemente. Den bewussten Gegenpol zur reduzierten Gestaltung bilden die über die Flasche verteilten Neon- und Silbersticker. Sie durchbrechen die Strenge des Etiketts und verleihen jeder Flasche ein spiele- risches, fast spontanes Aussehen. Die reflektierenden und leuchtenden Akzente erzeugen Aufmerksamkeit, fangen das Licht ein und sorgen dafür, dass die Flasche sowohl im Regal als auch auf dem Tisch sofort ins Auge fällt.
Wieso Spiele?
Auf der Rückseite jeder Flasche finden sich verschiedene kurze Spielanleitungen. Diese ergänzt das Bier um eine soziale Ebene: Statt nur konsumiert zu werden, lädt es dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu spielen und Situationen aufzulockern. Das Bier wird so zum Anlass für Interaktion – ein bewusst gesetzter Gegenpol zum oft rein passiven Konsummoment.
Warum Punkte?
Die über die Flasche verteilten Klebepunkte greifen diesen Gedanken visuell und haptisch auf. Sie sind nicht nur Gestaltungselement, sondern auch interaktiv gedacht: Die Sticker lassen sich ablösen und weiterverkleben. Dadurch entsteht ein spielerischer Umgang mit der Verpackung selbst, der über den Moment des Trinkens hinausgeht.Gleichzeitig entwickelt sich eine Form von visueller Verbreitung – ähnlich wie bei Stickern oder Club-Stickern – bei der sich die Identität des Biers im Alltag weiterträgt und an unterschiedlichen Orten sichtbar wird.
Vom ersten GLUCK zum besten Look.
GLUCK GLUCK GLUCK AH!
Ein Schluck GLUCK gefällig?
Die Kampagne besteht aus spontanen Partyfotografien, aufgenommen mit Blitz. Sie zeigen reale Situationen und ungeplante Momente eines gemeinsamen Abends.
Anschließend haben wir die Fotografien mit Siebdruck mit Slogans und Motiven bedruckt. So entstand eine Plakatreihe.
Prozess
Fertig? Noch lange nicht
Wie aus drei leeren Flaschen ein kleiner Tisch wird und warum Gestaltung nicht im Altglas endet.
Nach dem Trinken erhält die Flasche eine neue Funktion. Gemeinsam mit drei Flaschen bildet die dreieckige Aluminiumplatte einen kleinen Beistell-, Servier- oder Ausstellungstisch. So wird aus einer Verpackung ein langlebiges Objekt mit praktischem Nutzen.
Die reduzierte Formensprache der Aluminiumplatte greift das Design des Biers auf und ergänzt das Gesamtkonzept. Der Tisch steht für einen bewussten Umgang mit Materialien und zeigt, dass Gestaltung nicht mit dem letzten Schluck endet. Statt entsorgt zu werden, werden die Flaschen Teil eines neuen gemeinsamen Erlebnisses.
Anstich