Synopse

Die Dokumentation begleitet die drei Frauen bei der gemeinsamen Arbeit an dem Theaterstück. Im Zentrum stehen ihre Erfahrungen als Frauen in medienschaffenden Berufen und die künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich verankerten Klischees, insbesondere gegenüber älteren Frauen.

Durch Gespräche und biografische Momente entfaltet der Film die Intensität, mit der die Beteiligten die Thematik verhandeln. Szenen aus der Inszenierung verweben sich mit persönlichen Reflexionen und schaffen eine Verbindung zwischen künstlerischer Darstellung und gesellschaftlicher Kritik.

Die Dokumentation macht die Perspektiven der drei Frauen sichtbar und lädt das Publikum dazu ein, bestehende Vorurteile und Ungleichheiten zu hinterfragen. Sie zeigt, wie Kunst zum Resonanzraum für strukturelle Missstände wird – und wie die Frauen ihre Erfahrungen in eine kraftvolle, gemeinsame künstlerische Sprache übersetzen.

Geschichte und Hintergrund

Die Arbeit der Schauspielerin Gesine Cukrowski verfolge ich bereits länger, weshalb mir ihr Engagement bezüglich der Abbildung von Frauen ab 47+, bereits durch ihre Kampagne „Lets Change the Picture“, gemeinsam mit Silke Burmester, bekannt war und inspiriert hat. 

 Die Inszenierung „Not Fuckable – Sorry Tarzan, wir retten uns selbst!“greift diese Thematik direkt auf und äußert, im Bezug darauf, berechtigterweise Kritik an dem derzeitigen System. 

Das Zusammenspiel von Theater und Gesellschaftskritik machte es für mich zu einem spannenden und wichtigen Inhalt, welchen es dokumentarisch festzuhalten gilt. Wichtig deshalb, weil jede Frau zunächst das Recht darauf hat, sich in den Medien repräsentiert zu fühlen. Außerdem sollte ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie weibliche Kollegen in Film und Fernsehen auch in der heutigen Zeit noch unfair beziehungsweise anders behandelt werden.

Im weiten Sinne ist es eine Thematik, die alle Frauen betrifft, egal ob vor oder hinter der Kamera, weshalb ich es als dringlich ansehe auf diese, mit Hilfe der Dokumentation, mehr Aufmerksamkeit zu lenken.

Recherche

Im Voraus habe ich das Buch „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst!: Raus aus der Klischeefalle“ von Gesine Cukrowski gelesen, da es unter anderem als Basis für das Stück fundiert. Daraus konnten bereits ihr persönlicher Standpunkt, sowie persönliche Erfahrungen von ihr entnommen werden. 

Des Weiteren habe ich mir den Film „Geschlechterkampf - Das Ende des Patriarchats“ mit Margarita Breitkreiz angesehen, da er auch wichtig für die Inszenierung ist und die zentrale Thematik aufgreift. Beides hat es mir möglich gemacht die Fragen für das Interview angepasster und treffender zu formulieren. Bezüglich der Regisseurin Jorinde Dröse habe ich mich im Vorfeld mit vergangen Projekten von ihr beschäftigt.

Zeitplan

04.06 - Erste Aufnahme des Stücks 

14.06 - Erneute Aufnahme des Stücks, Interview mit Jorinde Dröse 

06.07 - Interview mit Gesine Cukrowski und Margarita Breitkreiz