Layout nachbauen
In der ersten Übung ging es darum ein Layout aus einem Buch in InDesign nachzubauen.
Hierbei war vor allem das Problem eine möglichst ähnliche Schriftart zu finden. Außerdem hatte ich mir beim fotografieren des Layouts nicht die Ränder in cm ausgemessen, was beim Nachbauen ebenfalls ein Problem darstellte. Im Endeffekt habe ich dann trotzdem so gut wie möglich versucht das Layout nachzubauen:
Themenfindung und erste Entwürfe
Beim auswerten des Materials im Mitte Museum Berlin habe ich mich vor allem mit den Inhalten der Reformschule am Leopoldplatz beschäftigt. So kam es, dass ich auch dieses Thema für mein Endprojekt gewählt habe.
Bei der Recherche zu der Reformschule rund um die Reformpädagogik kam ich dann zu meiner Themenerweiterung: Monntessori-Pädagogik, Maria Montessori und Clara Grunwald - ebenfalls Protagonistin in der Reform-/Montessoripädagogik -.
Erkenntnisse nach den ersten Entwürfen:
Die ersten Entwürfe schienen mir auf jeden Fall zu altmodisch, das lag vor allem an der Schriftart und den schwarz weißen Bildern. Außerdem wusste ich, dass ich auf jeden Fall mit einer Kontrastfarbe arbeiten wollte. Die zuerst gewählte Farbe war zu dem Zeitpunkt jedoch noch vom Konzept unabhängig.
Nach weiterer Recherche bin ich dann auf die Farben braun und rosa gestoßen, welche in den Montessorispielzeugen: der rosa Turm und die braune Treppe vorkommen.
Diese Entwürfe habe ich dann bei der Zwischenpräsentation vorgestellt.
Nach Feedback etc. habe ich dann final folgendes geändert:
Ich habe mich am Ende für die Dislayfont: DINDong von ByeByeBinary entschieden, da ihre Verspieltheit etwas kindliches hat. Im Kontrast dazu habe ich als Fließtextschrift die Case gewählt.
Ich habe mich dazu entschieden alles in bunt zu Drucken, mein Text ist also auch anstatt schwarz braun und die verwendeten Bilder sind alle mit Photoshop gebitmapped und haben dadurch einen gerasterten Effekt. Manche Bilder sind außerdem in einer Sternform ausgeschnitten, was die Strenge einwenig nimmt und durch das ZickZack wieder auf die Verspieltheit zurückgreift.
Die Schrift habe ich noch einmal hochskaliert, es sind am Ende 15Pt und auch 15 Abstand der einzelnen Zeilen, sie wirken nun also zusammengerückter. Ich habe mich außerdem für einen Blocksatz entschieden und diesen nah an den Rand gezogen.
Die Seitenzahlen tauchen nicht immer auf, sie sind immer am linken oder rechten Rand der Doppelseite gesetzt, das wechselt bei jedem Kapitel.
Die Kapiteltrenner sind außerdem mit einem Farbverlauf gekennzeichnet.
Im Folgenden ist eine Auswahl der finalen Seiten zu sehen:
Fazit
Der Kurs hat mich rückblickend eindeutig weitergebracht. Besonders der Input zu Beginn war hilfreich, weil er eine klare Grundlage geschaffen hat, auf der ich im Verlauf gut aufbauen konnte. Auch die Zusammenarbeit mit dem Museum war eine wertvolle Erfahrung – vor allem der direkte Umgang mit Archivmaterial hat mir einen neuen Zugang zum Thema eröffnet und die Arbeit greifbarer gemacht.
Anfangs fiel es mir allerdings schwer, einen Einstieg zu finden und meine Richtung festzulegen.Jetzt rückblickend ist es aber wieder toll zu sehen, wie es doch möglich ist aus fast jedem beliebigen Thema eine individuelle und interessante Arbeit zu machen, siehe auch die anderen Bücher des Kurses.
Neben den inhaltlichen Aspekten hat mich der Kurs vor allem technisch weitergebracht, insbesondere im Umgang mit InDesign. Vorher hatte ich vergleichsweise wenig Erfahrung mit dem Programm, und durch die regelmäßige Anwendung habe ich deutlich mehr Sicherheit gewonnen. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie viel Freude mir die Gestaltung eines Buches macht. Der Kurs war für mich ein sehr guter Einstieg, und ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft erneut ein Buchprojekt zu machen.
Mit meinem Ergebnis bin ich insgesamt zufrieden, auch wenn ich im Nachhinein an einigen Stellen – vor allem bei der Textsetzung – noch weiter optimieren würde. Außerdem war es für mich nicht immer leicht, ein gestalterisch wirklich überzeugendes Konzept zu entwickeln, da mich das Thema persönlich nur begrenzt interessiert hat. Umso mehr bin ich stolz, dass ich trotzdem drangeblieben bin und am Ende mein eigenes Buch in den Händen halte.