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Zwischenstände, Ideen & visuelle Experimente

Finale Plakate

  • Museum für Fotografie - 'Polaroids'

Schon im Vorfeld unserer ersten Ausstellung kam mir die Idee der Fotodokumentation. Da ich jedoch davon abgekommen bin, um Plakate zu designen, bot sich das Layout eines Polaroids dafür perfekt an.

Ursprünglich wollte ich, wie der in der Ausstellung viel vertretene Helmut Newton, noch Annotations mit Markern einbringen. Diese Idee habe ich jedoch später verworfen. Getreu dem Motto „Weniger ist mehr”.

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  • C/O Berlin -  'A World in Common. Contemporary African Photography'

Lange hatte ich keine gute Idee, wie ein würdiges Plakat mit Bezug zu dieser Ausstellung aussehen könnte. Dieser Besuch hatte für mich einen sehr starken emotionalen Kern und hat dem Schönen im Schlimmen häufig eine tiefere Bedeutung verliehen. Da ich aber mit folgenden Ausstellungen auf meinen Leitfaden gekommen war, hatte ich endlich eine Idee, welche mir gefallen hat.

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  • Akademie der Künste Hanseatenweg -  'Ein Dorf. 1950 – 2022'

Neben der tollen „Ein Dorf“-Ausstellung gab es auch viele Arbeiten von Studierenden zu bestaunen. Die Arbeiten von Simon Lehner, der wie ich viel mit 3D-Programmen arbeitet, haben mich dazu inspiriert, eine Diorama-Ansicht eines Bildes zu basteln, das einen Garten mit einem brutalistischen Pool darstellt.

  • Brücke-Museum - '120 Jahre Brücke. 120 Berliner*innen. 120 Werke'

Das war wahrscheinlich mein Lieblingsbesuch im Rahmen der Streifzüge. Die Location, das Gebäude und das Konzept, bei dem Berliner:innen ihre Lieblingswerke aus dem Archiv ausstellen können, haben mich komplett abgeholt. Ich wusste also, dass ich hier eigentlich etwas Spezielles erstellen wollte. Was ursprünglich als Animation geplant war, wurde nun zu einem statischen Entwurf, der die Architektur würdigen soll. Die Fenster im Brücke-Museum wirkten in der Ausstellung wie eigene Kunstwerke, luden zum Verweilen und Bestaunen ein und wirkten dabei wie ein Ruhepol.

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  • Bröhan Museum - 'Alchemia - Die Revolution des italienischen Designs'

Viele Werke der Künstlergruppe „Alchemia” sind mir zu verspielt. Mein pragmatisches Tischlerherz blutet bei manchen Möbelstücken einfach, da man ihnen die Verschwendung von Ressourcen schon aus der Ferne ansieht. Aber ich empfinde die dahinter stehende Kritik als durchaus sinnvoll und damit ist in meinen Augen auch die Ausstellung legitimiert.
Ich fand viel mehr Gefallen an den Zeichnungen und grafischen Werken, die vor Imagination nur so strotzen. Darum wollte ich mich bei dem zugehörigen Plakat davon inspirieren lassen und selbst einen scheinbar simplen Schriftzug designen.

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  • Liebermann Villa - 'Cosmopolite. Die versunkene Welt von Felicie und Carl Bernstein'

Eine weitere Entdeckung die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte war dieses schöne Grundstück. Als wir vor dem Eingang standen, wusste ich schnell, dass sich das Plakat auf Blumen und Pflanzen fokussieren würde.

Mit diesem Besuch kristallisierte sich die Idee eines Leitfadens, der sich durch die meisten Plakate ziehen sollte, immer mehr heraus. Rückblickend fiel mir auf, dass ich schon im Brücke-Museum und im Englischen Garten (neben der Akademie der Künste) einen starken Fokus auf Blumen gesetzt hatte und sich die Konzepte, die ich vorher schon hatte, damit gut kombinieren ließen. Das finale Design wurde stark von George Kempster inspiriert.

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  • Museum für Kommunikation - 'Uderzo. Von Asterix bis Zaubetrank'

Als Kind hatte ich zwar keine Asterix-und-Obelix-Comics, aber ich kannte einige der Filme und hatte sogar das DS-Spiel. Vor der Ausstellung habe ich mir sogar noch einmal zwei der animierten Filme angeschaut und musste leider feststellen, dass ich wohl doch nicht der größte Fan bin. Die Ausstellung hatte zwar ein paar interessante Exponate, ging im Museum für Kommunikation aber leider etwas unter. Dafür hat mich die Location zu einem abstrakten Entwurf geführt, der zwar wenig mit Uderzo oder Asterix zu tun hat, aber das Museum abstrakt aufgreift.

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  • Kunstgewerbemuseum - (eigenes Ausstellungsziel)

Mein letzter Besuch war eine selbst gewählte Ausstellung, die mich ins Kunstgewerbemuseum führte. Das Museum hatte ich schon öfter in der Vergangenheit besucht und wusste, was mich erwarten würde. Diesmal waren aber die für mich interessantesten ecken des Gebäudes gesperrt und mit neuen Augen auf das Ausstellungsdesign empfand ich große Teile der Präsentation irgendwie seelenlos und nicht einladend.

Das Plakat soll darum animieren, vielleicht auch mal in die Berliner Philharmonie direkt gegenüber zu gehen.

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