Artivive
Für die erste Übung habe ich meine eigene Illustration, die ein Essen zeigt, genutzt. Mithilfe von Artivive konnte ich diese Illustration animieren und eine interaktive AR-Erfahrung daraus machen.
Illustrator & Aero
In diesem Übungen erstell ich ein Poster mit dem Titel „Unsichtbare Welten“. Dazu habe ich in Illustrator zuerst verschiedene Elemente gestaltet und zusammengesetzt. Außerdem erstell ich ein 3D-Logo für Film Macht Mut, das auch in Illustrator geformt wurde.
Erst danach wurden alle erstellten Elemente in Adobe Aero umgesetzt, um sie in eine Erfahrung der Augmented Reality zu überführen. Mit der Verwendung von Adobe Aero konnte ich die Objekte in Anordnung positionieren und interaktive Funktionen hinzufügen. Um den Betrachtern den Zugang zur AR-Erfahrung zu erleichtern, habe ich einen QR-Code entworfen, mit dem die Betrachter die digitale Erweiterung des Posters direkt aufgerufen konnten.
Lens Studio (Snapchat)
In dieser Übung sollten wir eine Gesichtsmaske mit Lens Studio entwerfen.
Ich habe eine Maske mit Blumenmotiven erstellt. Zudem mussten wir einen vorgegebenen Hintergrund verwenden, um sicherzustellen, dass die Platzierung der Maske korrekt funktioniert.
Scenery
Mit Scenery sollten wir eine geobasierte AR-Experience vor der FH Potsdam entwickeln. Dies war mein erstes Experiment mit geobasierter Augmented Reality. Die Arbeit mit Scenery war zwar spannend, jedoch auch etwas komplizierter in der Umsetzung als erwartet. Dennoch war es eine wertvolle Erfahrung, AR in einem realen Standort zu implementieren.
Finales Projekt: Interaktives Poster für den Vision Kino Kongress 2025
Ideation
Die Grundidee meines Projekts war es, ein interaktives AR-Poster für den Vision Kino Kongress 2025 zu erstellen. Da Networking ein zentrales Thema des Kongresses ist, wollte ich eine visuelle und interaktive Möglichkeit schaffen, um dieses Konzept auf innovative Weise zu präsentieren.
Konzept
Das Poster sollte das Thema „Networking“ nicht nur visuell darstellen, sondern es auch durch Augmented Reality erlebbar machen. Dafür plante ich, animierte Hintergrundelemente und eingebettete Videoinhalte zu integrieren, die Informationen über den Kongress vermitteln und die Vernetzung zwischen den Teilnehmern symbolisieren.
Ein QR-Code sollte es den Nutzern ermöglichen, das Poster in AR zu erleben. Durch das Scannen des Codes mit einem Smartphone oder Tablet könnten die Teilnehmer auf zusätzliche Inhalte zugreifen, wie interaktive Animationen oder sogar personalisierte Nachrichten.
Umsetzung
Für die Umsetzung des Projekts habe ich folgende Programme verwendet:
Figma zur Gestaltung des Posters und zur Erstellung eines klaren Layouts.
RunwayML zur Erstellung einer benutzerdefinierten Animation mit dynamischen Netzwerk-Linien und zur Generierung von drei kurzen Videoclips zur Visualisierung des Networking-Aspekts.
Adobe Premiere Pro zur Bearbeitung und Optimierung der Videos:
Das Hintergrundvideo wurde auf 20 Sekunden verlängert.
Die Videos der Personen wurden angepasst und optimiert.
Das Hintergrundvideo wurde als GIF exportiert, um die Kompatibilität mit Adobe Aero sicherzustellen.
Adobe Aero zur finalen Implementierung der AR-Funktionen, zur Konfiguration des Designs und zur Erstellung eines QR-Codes zur Aktivierung der AR-Erfahrung.
Technische Einschränkungen
Während der Umsetzung gab es einige Herausforderungen:
GIFs vs. MP4: GIFs funktionierten in Adobe Aero problemlos, während die Integration von MP4-Videos zu Problemen führte. Daher mussten zusätzliche Konvertierungsschritte vorgenommen werden.
QR-Code-Funktionalität: Beim Testen des QR-Codes gab es Probleme mit der korrekten Darstellung der Videos und Hintergrundanimationen, was möglicherweise auf Dateigrößen oder Verknüpfungsprobleme zurückzuführen war.
Dateigrößen und Ladezeiten: Große GIF- und Videodateien führten zu längeren Ladezeiten, die die Nutzererfahrung beeinträchtigen konnten. Daher war eine Optimierung der Dateigrößen notwendig.
Ergebnis
Das finale Poster bot eine interaktive AR-Erfahrung, die die Teilnehmer des Vision Kino Kongresses auf eine neue Weise einbezog. Durch die animierten Hintergründe und eingebetteten Videoinhalte wurde das Konzept des Networkings visuell verstärkt.
Der QR-Code ermöglichte es den Besuchern, das Poster mit ihren Smartphones zu scannen und die Augmented Reality-Funktionen zu erkunden. Das Ergebnis war eine dynamische, moderne und innovative Präsentation des Themas.
Learnings
Durch dieses Projekt habe ich viele wertvolle Erfahrungen gesammelt:
AR-Design erfordert präzise Planung, insbesondere bei der Platzierung und Skalierung der Elemente.
Die Wahl der Software ist entscheidend, da verschiedene Tools unterschiedliche Stärken und Einschränkungen haben.
Usability ist wichtig: Nicht alle Nutzer sind mit AR vertraut, weshalb eine intuitive Anwendung notwendig ist.
Technische Herausforderungen müssen frühzeitig berücksichtigt werden, um eine reibungslose Erfahrung zu gewährleisten.
Dateigrößenoptimierung spielt eine große Rolle, um die Performance und Ladezeiten in AR-Umgebungen zu verbessern.
Insgesamt war dieses Projekt eine spannende Möglichkeit, meine Kenntnisse im Bereich AR zu vertiefen und eine innovative visuelle Darstellung für den Vision Kino Kongress 2025 zu schaffen.
Fazit
Der Kurs hat mir wertvolle Einblicke in verschiedene AR-Tools und deren Anwendungsmöglichkeiten gegeben. Besonders spannend war es, eigene Projekte in AR umzusetzen und erste Erfahrungen mit geobasierten AR-Erlebnissen zu sammeln.
Durch die Arbeit mit verschiedenen Plattformen konnte ich ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und kreativen Möglichkeiten von Augmented Reality gewinnen. Besonders Adobe Aero hat mir gefallen, da es sich gut für die Erstellung interaktiver Poster und immersiver Inhalte eignet.