Die Geschichte des Berges Mlima
Der Mlimakazi-Stamm, lebt in enger Verbindung mit der Natur und insbesondere mit dem Berg Mlima, den die Menschen als sakrale Stätte ehren. Aus diesem gewinnen sie ein seltenes Mineral namens Tabann, welches sie in Treibstoff umwandeln, um auf verschiedene Arten ihr Leben zu erleichtern. Diese Nutzung erfolgt mit großem Respekt vor der Natur; die Bewohner glauben an eine Art Tauschgeschäft mit dem Berg, indem sie Opfergaben darbringen und nur so viel abbauen, wie unbedingt nötig.
Die Existenz der Mlimakazi wird jedoch bedroht, als ein ausländisches Unternehmen beginnt, am Fuß des Berges Tabann abzubauen, was den Grundprinzipien und Werten der Mlimakazi entgegensteht. Der Stamm ist fest entschlossen, ihren Berg und ihre Kultur gegen die Eingriffe zu verteidigen.
Der Bezug zu Solarpunk ist klar dadurch zu erkennen, dass es sich um eine Utopie handelt, in der die Energiekrise wie wir sie kennen, keine Rolle mehr spielt. Der Hauptkonflikt der Geschichte dreht sich stattdessen darum, die Energieform, die die Mlimakazi nutzen zu schützen und damit sowohl den Berg als auch die Menschen vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren.
Die Umsetzung
Uns war schnell klar, dass wir die Ästhetik eines Berges in den Mittelpunkt unserer Solarpunkwelt stellen wollten. Mit diesem Gedanken haben wir uns hingesetzt und gebrainstormed. Wir haben sofort an Wind- und Solarenergie gedacht und sind an dieser Idee lange hängengeblieben.
Eine Runde Feedback hat uns geholfen zu sehen, warum sich unsere Ideen noch nicht richtig angefühlt haben. Die Nutzung von nur Solar- und Windenergie ist einfach nicht originell und unsere Story hatte weder Höhepunkt und Ende. Mit frischen Ideen haben wir uns wieder zusammengesetzt und uns etwas von unserem „Realismus“ gelöst.
Das neue Konzept basiert auf einer ganz anderen Form der Energiegewinnung: Tabann. Ein Stoff, der aus dem Berg abgebaut wird uns schon in sehr geringen Mengen und der richtigen Mischung mit pflanzlichen Wirkstoffen, eine große Menge Energie freisetzt.
Wir haben uns nach einigen DIskussionen auf einen Plan für das Volk geeinigt, das den Mittelpunkt unserer Geschichte darstellt, und hatten schnell ein Bild im Kopf, wie unsere Website aussehen könnte.
Das grobe Konzept, haben wir einmal digital skizziert um einen genaueren Eindruck zu bekommen und zu entscheiden, in welche Richtung es stilistisch denn gehen sollte.
Die ungleichmäßigen, handgezeichneten Linien haben uns allerdings so gestört, dass wir uns entschieden haben, das gesamte Bild mit Vektoren nachzuzeichnen. Das hatte einen eher scharfkantigeren Effekt, den wir sehr mögen, und der unserer Meinung nach auch gut zu der Welt passt, in dem die Menschen durch ein kristallartiges Gestein Energie gewinnen können.
Nach diesem Schritt haben wir uns schon bald in Feinheiten wie dem Farbschema oder der Anordnung von Texten verloren und haben viele verschiedene Versionen des gleichen Konzepts erstellt.
Das Ergebnis
Das Projekt hat uns auf jeden Fall dazu gebracht, die Ästhetik des Solarpunk aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Wir haben uns mit unserer Website als blutige Anfänger ziemlich übernommen, aber trotzdem viel gelernt. Bei einer weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema wollen wir versuchen, uns noch mehr von der Realität zu lösen, um noch fantasievollere Ergebnisse zu erzielen.