Kurzbeschreibung und Videoprototyp

Das EcoBalanceBoard ist ein Produkt zur einfachen und spielerischen Visualisierung des eigenen ökologischen Verhaltens und des Energieverbrauchs. Dem Nutzer wird unaufdringlich und präzise sein ökologisches Gleichgewicht visualisiert und zur Interaktion angeregt.

Die Interaktion findet zum Teil direkt am BalanceBoard (Spenden-Regler) statt, zum Großteil wird aber der Umgang mit der Energie im eigenen Haushalt zur Interaktion. Das BalanceBoard katalysiert so zusagen nur den Verbrauch bzw. die Einsparung und stellt diese visuell dar.

Produktbeschreibung und Einsatzszenario

Das EcoBalanceBoard verfolgt den Energieverbrauch in der Wohnung und stellt dies dar, in dem es immer weiter in einer Richtung kippt. Das Gleichgewicht gerät somit außer Balance.

Der Nutzer kann nun versuchen, das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen, in dem er umweltfreundliche Aufgaben erfüllt, zum Beispiel Fahrrad anstatt Auto fährt. In diesem Fall kippt das Board wieder weiter zurück in seine gerade Ausgangsposition.

Falls am Ende eines Monats das Defizit zu groß ist, sprich, sich das BalanceBoard immer noch in einer negativen Schräglage befindet, kann man sein Gewissen über den Spendenregler „freikaufen“. In dem man den Spendenregler verschiebt, wird pro Schritt ein Euro an eine Umweltorganisation, wie z.B. Greenpeace oder WWF gespendet, und das Board findet in seine Balance zurück

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Erster Entwurf und Pappprototyp

Um die Idee visualisieren zu können und eine Idee für die skulpturale Ausfertigung des Objekts zu bekommen, baute ich einen Pappprototyp. Die erste Idee, die Balance durch motorisierte Fader zu erzeugen, wurde dann von ein Pendel abgelöst

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Weitere Prototypen

Bei diesen Prototypen wurde die vorläufige Technik eingebaut um die Funktionen durchzutesten und um das Design des Gehäuses anzupassen.

Endprototyp

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Der Endprototyp fiel in seiner Größe etwas geräumiger aus, um die Technik einfach und robust unterbringen zu können.

Evaluation

Auf der Jahresausstellung der FH Potsdam wurde das Balanceboard präsentiert.

Positiv bewertet wurde von den meisten Testperson die unterschwellige Vermittlung von Informationen. Auch der Ansatz eines skulpturalen Objekts anstatt eines rein technisch funktionalen Produkts wurde als interessant befunden.

Vielen Besucher gefiel die eigentliche Bewegung der Skulptur und dass der technische Grund dafür nicht sofort ersichtlich ist: „Das Board bewegt sich wie von Geisterhand“.

Auch wären alle Testpersonen bereit, monatlich einen Betrag von unter 10€ für den Ausgleich aufzubringen

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Ausblick

Interessant wäre sicherlich, die Größe des BalanceBoards noch weiter zu verringern und die Feinabstimmung der Mechanik zu verbessern, um eine genauere Visualisierung zu ermöglichen.

Auch wäre es interessant, die Visualisierung über einen längeren Zeitraum mit realen Daten zu testen.