Fingerübung: Analyse + Vergleich

All Eyes on Storylines ( siehe PDF „Marcel_Vockrodt_Fingerübung_1_aeo-Storyline“ im Materialordner)

Video: https://vimeo.com/163662822

Passwort: motion

Idee und Konzept

Nach meiner Analyse der verschiedenen Musikvideos aus den Fingerübungen wurde ich inspiriert, selbst ein Video zu produzieren, das eine einfache Storyline hat und mit atmosphärischen Bildern erzählt werden kann. Die emotionsreichen und treibenden Klavierstücke des Sinnbuskünstlers Jan Roth erschienenen mir perfekt für die Umsetzung. Mit dem Track „Glühwürmchen“ von dem Album „L.O.W.“ hatte ich nicht nur meinen Favoriten seiner experimentellen Stücke ausgemacht sondern – mit Blick auf den Titel des Tracks – auch die erste Idee für eine Geschichte und ihre Protagonisten. „Die Reise des Glühwürmchens“ sollte der grobe Plot des Videos werden. Mit der Geburt des Glühwürmchens allein im Wald und mit dem Überstehen von Gefahren bis zur finalen Zusammenkunft mit anderen Artgenossen war eine einfache dramaturgische Storyline erfüllt. Nun konnte es an die visuelle Umsetzung gehen. Dabei war es mir wichtig, keine reine 2D- oder 3D-Animation zu realisieren, sondern beide Welten miteinander zu mischen. Die scharfkantigen lowpoly-3D-Elemente und die groben geometrischen Formen sollten genauso auf den Betrachter einwirken, wie die organischen Texturen, eigenwilligen Bleistiftstriche und eine atmosphärische Lichtstimmung. Nach den ersten – für mich vielversprechenden – Styleframes und Moodboards konnte ich es kaum erwarten, endlich in die Produktionsphase überzugehen.

Die Musik

ARTIST: JAN ROTH TRACK: GLÜHWÜRMCHEN ALBUM: L. O. W. LABEL: SINNBUS LÄNGE: 03:02 TAGS: EXPERIMENTAL, PIANO, JAZZ, IMPROVISED

[Jan Roth - Glühwürmchen](https://janrothmusic.bandcamp.com/track/gl-hw-rmchen „Jan Roth – Glühwürmchen“)

Moodboard

Storyline

16-06-23_Marcel_Vockrodt_Zwischenpräsentation3.png

Styleframes

UMSETZUNG

  • 2D/3D – Animationsvideo
  • Low-Poly 3D Modelle
  • Animierte Konturen (Bleistift/Kohle)
  • Geometrische Formsprache
  • Verwendung von Noise-, Grain- und Grunchtexturen

Making-Of

Es stellte sich raus, dass viele Szenen doch ein höheres Mass an Kompläxität erforderten, als ich das zuvor eingeschätzt hatte. Bis zum Ende des Sommersemesters 2016 hing ich trotz stricktem Zeitplans hinterher.